Erdstrahlen und die Gesellschaft
Erdstrahlen und die Gesellschaft
Gefahren, die von Störzonen in der Erdstrahlung auf Menschen und auch Tiere einwirken, können die Ursachen vieler Krankheiten sein. Diese aber auf allgemeine Symptome unserer Wohlstandsgesellschaft abgewälzt werden. Störzonen zu erkennen - die uns allen schädlich sein können - ist jedem Menschen gegeben und auch aus dem Verhalten vieler Tiere ersichtlich. Die wirklich notwendige Anerkennung gegenüber diesem Thema ist nur durch gemeinsames Forschen und Denken weiterzubringen und muss dem "Modernen Menschen" in seriöser Anleitung dargelegt werden.
Verschiedene physikalische Vorgänge in der Erdkruste und in unserem Lebensraum können die Verantwortung für viele gesundheitliche Störungen tragen. Nicht der Streit um die physikalischen Aspekte der Erdstrahlung ist heute noch von Bedeutung, sondern die Frage: "Macht nun dieser äußere Einfluss uns Menschen krank"? Wenn nicht, so sind wir Rutengänger eben Spinner, wenn ja, dann begehen die Gegner der Sache einen Frevel an der Menschheit.
Warum nur der gesellschaftliche Disput um ein Thema, das eigentlich zu den natürlichsten Anliegen verantwortungsbewusster Zeitgenossen gehören müsste? Professor Albert Einstein hat die mangelnde Phantasie der Menschen getadelt. Er sagte "Vorstellungskraft ist wichtiger als Wissen". Als Max Planck (1932) die Auffassung vertrat, die Wissenschaft müsse das Phänomen der Erdstrahlen ernsthaft prüfen, schätzten Fachkollegen die Meinung des Gelehrten als Spleen ein.
In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts war Freiherr von Pohl ein sehr bekannter Rutengänger. Er hat in der bayrischen Kleinstadt Vilsbiburg bewiesen, dass Krebskrankheiten eine Folge von äußerlicher Einwirkung (Erdstrahlen) ist. Der legendäre Professor Ernst Ferdinand Sauerbruch hat seinen frisch operierten Krebspatienten geraten: "Wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie sich nicht mehr ins gleiche Bett legen oder das bestehende Bett um mindestens einen Meter verschieben". Es ging ihm darum, dass die Leute wenigstens aus der schlimmsten Störzone herauskommen, um eine Genesung überhaupt möglich zu machen.
Der große Philosoph Arthur Schopenhauer hat einmal einen allgemein gültigen Satz formuliert, der auf das "Erdstrahlenthema" hervorragend passt: "Jede Erkenntnis durchläuft drei Phasen. In der ersten wird sie verlacht, in der zweiten bekämpft und hat sich eine Sache einmal durchgesetzt, hört man den Vorwurf: "Warum hat man das nicht schon früher erkannt."
Tolerante und gewissenhafte Mediziner aus allen Bereichen des Heilwesens sind sich einig, dass bei vielen Krankheiten die Veränderung des Schlafplatzes für greifende Therapieerfolge die Grundlage ist. Der größte zu erwartenden Lichtblick sind aufgeschlossene Ärzte, die eine Bewegung im "Erdstrahlen-Thema" bewirken werden. Diesen Leuten wird es eines Tages zu verdanken sein, dass ein Vorteil für alle Menschen hierzu wirksam werden kann. Es sind sich viele Ärzte einer terrestrischen Ursache bei unzähligen Krankheiten sicher, zumindest wird eine Mitschuld äußerlicher Art als Randerscheinung akzeptiert. Tierärzte können schon längst durch Tests und Beobachtungen die Beweise für standortbedingte Krankheiten bei Tieren in Ställen liefern.
Kühe und sonstige Nutztiere erkranken auf den erdstrahlenbelasteten Stellen in ihren Ställen, platziert man die Tiere auf einem guten Platz, werden sie gesund. Hier kann der von den Kritikern oft zu schnell diagnostizierte Placeboeffekt nicht angewendet werden, weil eine Kuh sich ihre Genesung nicht einbilden kann.
Dass es äußere Einflüsse auf unsere Gesundheit gibt, haben schon viele seriöse Studien belegt.
Wissenschaftler, die dem Thema "Erdstrahlen" offen gegenüberstehen beweisen mit Experimenten, dass es ein Verhalten gibt, welches sich nur mit der Existenz eines äußerlichen Einflusses erklären lässt. Versuchsstudien an Menschen, Tieren und Pflanzen lassen einen absoluten Rückschluss zu, dass es Einwirkungen aus dem Umfeld auf das Leben gibt. Die Stellen unserer Erde, an denen sich durch externe Wirkungen Krankheiten entwickeln können, werden von Medizinern "Geopathologisch belastete Stellen" genannt. Die Forschung dazu ist schon lange ein ernsthafter Bestandteil. In ihren Erkenntnissen wird deutlich wie eine unbekannte äußerliche Kraft dem Menschen Energie entzieht. Damit wird unbestreitbar einsichtig, dass es eine direkte Verbindung von unseren Krankheiten und zu unserem Umfeld gibt. Es wurden schon von vielen Menschen unbestreitbare Fakten vorgelegt, welche die Existenz von negativen und krankmachenden äußeren Wirkungen beweisen, aber sie wurden meist mit viel Ignoranz, Konkurrenzdenken und Machterhaltungsstreben verworfen. Es gibt heute viele Gründe, die dafür sprechen, Störzonen nicht als Humbug abzutun. Die Anerkennung der Geobiologischen Störfelder mit ihren negativen Wirkungen auf alles Leben wird in der Zukunft von größter, heute noch ungeahnter Bedeutung sein. Niemand kann den Zusammenhang "Erdstrahlen/Störzonen" und Gesundheit überzeugend leugnen. Das Abstreiten einer äußerlichen, pathogenen Wirkung ist unverantwortliches Handeln.
Als es noch kein Mikroskop gab, wurden die Krankheiten, die durch Viren und Bakterien entstanden sind, genauso unpassend erklärt wie es sicherlich heute noch bei vielen Ursachen des Gesundheitsverlustes geschieht.
Unser Planet Freund und Feind
Der Mensch sieht zunehmend die Erde als eine Gefahr für sich und sein Leben und gibt sich selbst die Schuld für die negativen Veränderungen unseres Planeten. Er übersieht hierbei letztendlich, dass die Erde selbst nicht nur lebensfreundliche Bedingungen bietet, deshalb stellt sich die Frage: "Existiert wirklich ein Grund, unsere Erde nur als positiv zu sehen und nur die Veränderungen, die wir ihr zufügen als negativ zu bezeichnen?" Die Antwort für den zweiten Teil der Frage ist sicher klar und einsichtig für jeden mit einem "Ja" zu beantworten. Doch wie steht es mit dem ersten Teil. Es gibt auf der Erde Krankheit, Katastrophen und Tod, alles Dinge, die wir als normal ansehen. Warum hat die Gesellschaft zu der natürlichen Eigenschaft der Erde so ein großes gespaltenes Verhältnis? Es gibt auf unserem Planeten viele Stellen, die Gefahren bergen und für viele von uns offensichtlich erkennbar sind. Wir halten Abstand von Vulkanen, gehen (wenn wir es schaffen) Überschwemmungen aus dem Wege, haben Respekt vor Gewittern und versuchen, dem Blitz zu entgehen, vor drohenden Stürmen versuchen wir uns zu schützen, gegen Erdbeben glauben wir, unsere Vorkehrungen getroffen zu haben. Aber wir alle wissen doch, dass die Natur noch lange nicht in Menschenhände ist! Unsere Erde schenkt Leben, warum also soll sie nicht auch für Lebensqualität, für Krankheiten und Tod verantwortlich sein. Unser Planet ist uns nicht nur wohlgesinnt!
Vielleicht ist unsere Erde ein viel feindlicherer Planet als wir uns alle vorstellen können. Wir zivilisationsabgestumpften Erdenbewohner haben nur verlernt, uns vor diesen Gefahren zu schützen.
Anerkennung
Wir Menschen sind Meister in der Verdrängung. Das beste Beispiel menschlicher Ignoranz ist "Eratosthenes". Er hatte ca. 2 000 Jahre vor Galileo Galilei den Umfang der Erde fast präzise genau errechnet. Noch vor etwas mehr als 300 Jahren stritten sich die Menschen über die Kugelform der Erde. Ich glaube, dass die Herrschenden der damaligen Zeit die große Veränderung des Weltbildes mehr fürchteten als die physikalische Einsicht dazu. Sie wussten, was sie taten und das Volk freute sich über jeden Scheiterhaufen.
Aber die Anerkennung negativer Strahlen mit ihrer pathogenen Wirkung würde das ganze Menschengefüge zum Entgleisen bringen. Kein Stein würde mehr auf dem anderen stehen. Könnte oder dürfte die Wissenschaft das Phänomen "Erdstrahlen" klären, so würde das in einem gesellschaftlichen Chaos enden. Man würde die krankmachende Wirkung der Störzonen erkennen und sie als die größte Geisel der Menschheit begreifen. Das hätte Sicherheitsrisiken und viele wirtschaftliche Folgen. Man bedenke wie wir Menschen bei Gefahr reagieren, es würde eine große Panik entstehen, da ja jeder gesund bleiben möchte. Es würde ein totales Durcheinander herrschen. Belastete Häuser würden ihren Wert verlieren, also an wen verkaufen, wenn die Sache jeder kennt. Der Mieter würde sagen: "Weil ich eine Störzone im Schlafzimmer habe bezahle ich keine Miete mehr." Finanzieller Ruin wäre für viele Hausbesitzer die Folge. Kindergärten und Schulstandorte müssten aufgegeben werden.
Es gäbe einfach zu viele Veränderungen und unsere Gesellschaft würde das nicht verkraften. Viele Lehrbücher der Medizin und der Physik müssten umgeschrieben werden. Jeder Bürger stellte seinen Anspruch an den Staat: "Recht auf strahlenfreien und gesunden Platz". Unsere Städteplanung dürfte nicht mehr nach Bauliniendiktat entstehen. Kurz gesagt, die ganze Machthierarchie wäre auf den Kopf gestellt. Manche umtriebigen Bewohner unseres Planeten würden sehr verschreckt reagieren und an den Zielen unserer jetzigen Ordnung zweifeln. Und gerade diese Leute, die jetzt die größten Vorbehalte gegenüber unserem Thema haben, würden dann die lautesten Töne von sich geben und sagen: "Warum hat man uns das nicht schon früher gesagt?" Man würde einfach alles unter den Tisch kehren müssen und das vielleicht sogar aus Verantwortung der Menschheit gegenüber. Getreu nach dem Motto: "Was nicht sein darf, kann es auch nicht geben".
Auch bei der Elektrizität ist es noch genauso wie bei den Erdstrahlen, bei Anerkennung einer Gesundheitsgefährdung durch Wechselstrom und Hochfrequenzen käme es zu großen Veränderungen. Was will die Gesellschaft mit einer Erkenntnis, deren Ursache sowieso nicht beseitigt werden kann. Würde es wissenschaftlich erwiesen werden, dass Strom unser Leben gefährdet, müssten per Gesetz alle Hochspannungsleitungen von den Wohngebieten entfernt werden. Trafohäuschen müssten verschwinden. Stromversorgungen über Dachständer müsste man beseitigen. Die Mieten in Elektrosmog belasteten Häusern würden sinken. Funkwellen, Mikrowellen und die Radarstrahlung, alles müsste genauestens unter die Lupe genommen werden. Handys zum Telefonieren würden ihre Beliebtheit verlieren und die dazu erforderlichen Funktürme dürften nicht mehr in Wohngebieten stehen. Da man aber vieles heute nicht verändern kann, wird eine Panik in der menschlichen Gesellschaft verhindert.
Für die meisten Menschen, die vor Galileo Galilei lebten, war die Erde der Mittelpunkt des Universums. Dass sie eine Kugel ist, hat sich auch erst recht spät zum allgemeinen Gedankengut gemacht. Die Menschen der damalige Zeit kannten die "Schwerkraft" noch nicht. Somit konnten die ignoranten Besserwisser damals belegen, dass auf einer Kugel alles, was nicht oben drauf steht, herunterfällt. Da noch niemand wusste, was Gravitation ist, konnte niemand diesen Irrtum wiederlegen. Auf diese Weise scheitert das Verstehen oft an ganz kleinen aber grundlegenden Dingen! Das war früher so und ist heute nicht anders.
Die Gegenwart einer externen Art wird von ungezählten Geowissenschaftlern und Medizinern blind übergangen. Das gründet wohl nur darauf, dass es heute noch zu wenig begriffene Zusammenhänge gibt, die das Leben und die Funktion unseres Planeten in kausale Verbindung bringt. Der eigentliche Sachverhalt bleibt dem kritischen Auge zwanghaft verborgen. Der auf die menschliche Technik orientierte Zeitgenosse glaubt der Einfachheit halber "die größten Entdeckungen sind von der Menschheit schon gemacht worden". Er vergisst einfach, dass das heutige "Wissen" hinsichtlich unseres Daseins und unserer Umwelt noch sehr bescheiden ist. Manche Rutengänger sprechen von lobbyistischen Intrigen und denken, dass es Mächte gibt, die aus eigenen Interessen versuchen, das Thema "Erdstrahlen" (äußere natürliche Einflüsse) zu vertuschen. Das glaube ich so nicht. Viele Leute sind einfach noch nicht imstande, das Phänomen der äußeren Wirkung zu sehen oder möchten es einfach übersehen.
Heute wollen die meisten Menschen ihre Krankheiten nicht einfach nur als gegeben hinnehmen. Darum wäre die Wissenschaft der Gesellschaft schon lange eine Antwort schuldig. So lange die Ursachenfrage zum Gesundheitsverlust noch absolut unbeantwortet ist, hat kein einziger Mensch das Recht, die sogenannte "Erdstrahlung" als nicht vorhanden zu erklären. Man forscht zwar schon an den chemischen und physischen Veränderungen, die zu Krankheiten im menschlichen Körper führen, aber man fragt nicht: "Was ist überhaupt die Ursache für Gesundheit oder Krankheit?"

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