Prof. Wielandt

An einer Sache, die großen Kontroversen unterliegt, und sich manche Berufsgruppen bis zur Lächerlichkeit ereifern, muss doch etwas dran sein, sonst würde es doch keine Widersacher geben - oder, was denken Sie?

Professoren und ihr kurzes Blickfeld

Natürlich sind so nicht alle - wir haben Universitätsleute, die sind sogar richtige Freunde der Rutengänger - die befassen sich auch mit unserer Sache - sehen sie nicht nur als Konkurrent.

Hier eine Story mit dem Geophysiker Wielandt und dem Rutengänger Hans-Dieter Schweikardt

Lesen Sie noch kurz die folgenden zwei Punkte, bevor es hier mit der ganzen Geschichte des Kritikers Wielandt und mir losgeht  

• 1) Sie werden es nicht glauben was Prof. Dr. Erhard Wielandt, außer seiner eigenen Unkenntnis dazu anspornte sich gegen Erdstrahlen und Rutengänger zu stemmen – "seine Sekretärin war´s – und ganz bestimmt nicht sein Wissenschaftsverständnis"! Die Dame hat nämlich bei einer Institutsfeier lauthals verkündet: "Ich war´s, die unseren Chef endlich dazu gebracht hat etwas gegen die dummen Rutengänger mit ihren blöden Erdstrahlen zu unternehmen"! Und persönlich hat er mir erzählt: "Er hätte sich noch nie wissenschaftlich um die Erdstrahlen bemüht, nur ein Erlebnis mit einem Rutengänger und ein paar Streichholzschachteln hätten seine Meinung gebildet"! Na ja, dies soll wohl eines Professors seriöse Aussage sein?

• 2) Sie werden hier erkennen, dass sich die Gegner aus der Wissenschaft nur leeren Worthülsen bedienen – die wissen gar nicht von was sie reden! Und sich wie ein ernsthafter Wissenschaftler um Fakten bemüht, hat sich Wielandt auch nicht, nur aus Büchern von Rutengängerhassern hat er seine "wissenschaftlich eingefärbte" Wahrheit entnommen! Er benutzt sogar das Wort "Wahrheit" des Öfteren, und dieser Ausspruch im Munde eines Wissenschaftlers ist absolut unseriös!

Die Story

Auf die mehr als kritische Einstellung Wielandts wurde ich durch einen Leserbrief in der Zeitung und einem Artikel im Internet aufmerksam. Dort schreibt er, dass nur seine Ansicht zu den Erdstrahlen die Wahrheit sei!

Nach ein paar gegenseitigen Briefwechsel, sowie einem Telefonat, gab es ein persönliches Treffen. Unser etwa zweistündiges Gespräch verlief sehr harmonisch und nicht im Mindesten polemisch; ich erkannte sogar einen sympathischen Mann in ihm. Auf meine Frage, weshalb er sich denn so gegen das Thema Wünschelrute und Störfelder stemme, erzählte er mir von einem Rutenmann, der behauptete, ein im Garten verstecktes Geldstück mit seiner Wünschelrute auffinden zu können. Danach wollte der "Wünschelrutenkünster" (so nenne ich ihn hier) von 10 leeren Streichholzschachteln diejenige herausfinden, in die der Professor vorher ein Geldstück legen sollte. Und das alles einfach so mit der Rute oder Pendel. Nun erzählte er davon, dass das dem Rutenmann nicht gelungen sei, und dass dann doch wohl an der ganzen Sache nichts dran sein könne.

Darauf bemerkte ich: Die Sache mit dem Wünschler gehöre doch wohl eher zu den Zaubertricks oder gar zur Wahrsagerei, als zu einer seriösen Erklärung für die Physik der „natürlichen Störfelder" oder den biologischen Effekt des Wünschelrutenausschlages. Weiter sagte ich: „Dieser Wünschelmann überschätzt halt seine Fähigkeiten total; wie das halt viele andere Esoterikspinner ebenfalls tun".

Was ich erwartete war Tatsache: Er wusste überhaupt nichts, was das Vorhandensein von Störfeldern in Frage stellen könnte. Nicht ein einziges Argument fiel ihm ein das Hand und Fuß gehabt hätte oder eines Wissenschaftlers angemessen gewesen wäre. Es stellte sich auch deutlich heraus, dass der Herr Professor mit seiner Uni-Mannschaft noch niemals eine Forschungsstudie, geschweige denn sonst noch irgendetwas zu dem Phänomen Erdstrahlen angestrebt hatte.

Nun die Pointe:

Weiter erzählte der Wissenschaftler von einer geologischen Verwerfung auf der Schwäbischen Alb. Dort könne er mit seinem "Geomagnetometer" eine 40 bis 70 Zentimeter breite Basaltfüllung in einer dortigen Gesteinskluft orten und einige hundert Meter entlang verfolgen.

Zur Erklärung: Basalt enthält gegebenenfalls einen hohen Eisenanteil, auf den ein Geomagnetometer anspricht. Die Wünschelrute nicht. Hier treffen nur zwei Faktoren zusammen: Wissenschaftliches Messgerät und menschlicher Instinkt!

Meine Antwort war: „Wenn es sich um eine Verwerfung handelt, dann finde ich sie auch. Zwar nicht wegen des Eisenanteils, den das vor Millionen von Jahren aus der Tiefe der Erde aufgestiegene Magma enthielt, sondern einfach deshalb, weil die Verwerfung für mich als Störfeld spürbar ist.

Mit oder ohne Basaltfüllung, ich werde es finden – so gut wie ihr Messgerät!" Er bemerkte mit etwas Mitleid im Ton: „Das wird Ihnen nie gelingen, Herr Schweikardt".

Angekommen am Ort der Verwerfung, stand ich vor einer Wiese, mindestens 100 Meter breit und vielleicht einen halben Kilometer lang. „Unter dieser Wiese ist die messbare Basaltkluft", sagte der Herr Professor zu mir. Er sagte auch noch, dass die Verwerfung so in circa Nord-Süd Richtung verlaufe, aber da kein Baum auf der Wiese stehe, könnte er ohne sein Messgerät auch nicht genau sagen, wo genau die Basaltkluft verlaufe.
 
Ich lief einmal quer über die Wiese und fühlte mit meiner Hand nach einer störfeldauffälligen Stelle ... kurz und gut, ich fand die Verwerfung schon nach wenigen Minuten. Es gelang mir so präzis, dass der Herr Professor nur noch so staunte, sehr nachdenklich wurde und zu mir sagte:

„Das glaubt mir keiner, was ich da gerade erlebe, ich bin ganz fertig, muss mich erst von dem Schreck erholen. Ich kann nicht glauben, was ich hier sehe, das hätte ich nie und nimmer gedacht, dass Sie diese Stelle finden können, wie soll ich das bloß meinen Kollegen in der Uni erklären - das glaubt mir ja kein Mensch!"

Wielandt war mehr als erstaunt, das kann ich mit Recht sagen. Bei ihm kam dann doch etwas Verlegenheit über seine pauschalen und vorgefassten Meinungen auf. Doch wie soll ein Mensch, der jahrzehntelang die „Störfeldtheorie" verteufelt hatte, plötzlich zugeben, dass die Möglichkeit Verwerfungen in der Luft zu spüren gegeben sein könnte?


Übrigens, ich hatte hier wohl einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Rutengängern zu verbuchen. Ich bin bei der Suche nach Störfeldern (in diesem Fall einer Verwerfung) nicht nur auf die Hilfe einer Wünschelrute angewiesen, sondern ich finde Störfelder präzise mit meiner "Strahlenfühligkeit". Es kann mir deshalb auch kein Wünschelrutenplacebo unterstellt werden.

• Auch könnte man Wielandts Hassschriften mal so sehen: In Deutschland haben wir ein Gesetz das "Diskriminierung" verbietet - Wieland verstößt ja geradezu diesem Gesetz! Außerdem, und das sollte man auch noch bedenken: seine selbstherrliche und eigennützige Internetseite mit seiner Kritik läuft auf das Institut der Geophysik Stuttgart, die Domainkosten bezahlt also der Steuerzahler!

Bei unserem ersten Treffen, einige Tage vor der Story mit der Verwerfung, hatten wir uns über folgendes unterhalten: Während eines Entwicklungshilfeprogramm in Sri Lanka sollten im Auftrag der deutschen Regierung Brunnen gesucht werden. Die Erfolgsrate der mit teuren Geräten wissenschaftlich gesuchten Bohrpunkte lag bei nur 23 %. Die Erfolge der nachträglich hinzugezogenen Rutengänger lagen bei satten 86 %. – Ja liebe Leser, so macht man sich eben keine Freunde bei manchen Vertretern der Wissenschaft. Obwohl mir der Geo-Professor Wielandt die Prozentzahlen von Sri Lanka bestätigt hatte, hielt er es nicht für wichtig, dieses Ergebnis zur Kenntnis zu nehmen. Das Projekt in Sri Lanka sei ja nicht als eine wissenschaftliche Arbeit gelaufen. Aha, seine Übernahme aus Büchern, die Rutengängerhasser schrieben und er selbst aus eigenem Denken nicht das Geringste dazu gibt - ist das eines Professors würdig? Ist doch höchstens das Niveau eines Plagiats! 

Ein erwünschter Nebeneffekt der Verwerfungs-Geschichte:

Das Zusammentreffen mit dem Geo-Professor hat für den Rutengänger-Verein Süd einen positiven Aspekt bekommen, denn wir kennen jetzt eine wissenschaftlich bestätigte Verwerfung, die unsichtbar unter dem  Wiesengras verläuft. Hierzu lade ich alle radiästhetisch arbeitende Leute ein. Dieser Störfeldverlauf wurde in unserem Verein zur Teststrecke für Rutengänger, hier kann der "Fachmann der Wünschelrute" sein Können beweisen, denn da ist wirklich eine Verwerfung im Boden und wer die richtig findet, der ist ein Rutengänger.
 
Dann noch das: Wielandt versprach, Forschungen mit mir zu machen, aber darauf warte ich schon seit Jahren. In einer Fernsehsendung, zu der man mich eingeladen hatte, konnte ich diesen Vorgang kurz ansprechen; er war übrigens vom Sender ebenfalls eingeladen, kam aber nicht - traute sich wohl nicht!

Und noch was: Es wurden noch nie Forschungsstudien in Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und „ernsthaften" Rutengängern gemacht. Aber nicht, weil man sich als guter Rutengänger nicht behaupten könnte, sondern weil die gegnerischen Wissenschaftler kneifen! Durch die Erfahrung mit Wielandt lernte ich meine Gegner zu verstehen, die können gar nicht anders reagieren, als mit Hassparolen. Doch bedauere ich die sich selbst überschätzenden Rutenleute, die sich von den gegnerischen Wissenschaftlern in den Medien zu Deppen machen lassen.

Nochmals so ein Klugsprecher

So schwer kann´s doch gar nicht sein, die Worte "Ursache" und "Grundbestand" zu begreifen - oder?

Lesen Sie mal hier wie manche Wissenschaftler denken können.

Ein Physikprofessor mit dem Fachgebiet Elektronik fragte mich: „Was sind das für Strahlen – eure Erdstrahlen“. Ich antwortete mit einer Gegenfrage: „Sagen Sie mir zuerst was Elektrizität ist – also der Strom aus der Steckdose, dann werde ich Ihre Frage auch beantworten können“.

Der Schelm überzog sein ganzes Gesicht und er redete von „Ladung“. Ich fragte zurück: „Welche Ladung, Kartoffeln oder Briketts auf dem LKW oder was denn“. Weiter redete er von „Spannung“, ich fragte: „Welche Spannung, die vom Flitzebogen oder die beim Krimilesen“. Dann sprach er von "Elektronen", ich fragte zurück: „Was ist das?“ Er faselte dann Details daher, die auf allseits bekannte schulwissenschaftliche Modelle gründeten, aber das Wesen der Elektrizität nicht im Mindesten erklärten.

Nun aber wurde er zornig und sprach schulmeistermäßig mit erhobener Stimme: „Das weiß in der Wissenschaft jeder ganz genau was Elektrizität ist, das ist doch ganz klar, Sie Herr Schweikardt gehören dazu den Unwissenden!“

„Na gut“ meinte ich und fragte weiter: „Also Herr Professor, was ist nun Elektrizität vom physikalischen Bestand, so wie man zum Beispiel bei Steinen das Wort Mineralien einsetzt und man damit den Bestand meint. Dazu, für Sie Herr Professor noch etwas anschaulicher: Was ist Pferdemist? Die Antwort wäre da doch wohl Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff  und so weiter – oder nicht –  alles Namen mit denen auch der normale Mensch etwas anfangen könnte. Nur Herr Professor, mit Ihren Elektronen ist das anders - verstehen Sie? Die Elektronen, die Nils Bohr in seinem Modell beschrieb sind nicht der eigentliche Bestandteile des Pferdemistes - sie sind "Elektrizität".

Zum Schluss fragte ich noch: "Unter einem Atom, Wasserstoff zum Beispiel kann man sich Materie vorstellen - mit Elektronen ist das nicht so. Also, was sind nun Elektronen und welches physikalische Wesen hat der Strom aus der Steckdose".

Nun glaube ich hat es ihm endlich gedämmert, er wusste außer ein paar polemischen Bemerkungen nichts mehr zu sagen; nur sein schelmisches Gesicht war verschwunden.

Also, Elektronen kann man nicht sehen und trotzdem "glaubt" die Wissenschaft an dieses "Modell" - und das mit solch großer Verblendung, die so Manchem die Möglichkeit zum Denken abschnürt!