Abschirmungen

Zum Thema: "Erdstrahlenabschirmungen, -neutralisationen oder spirituelle Rituale gegen Störfaktoren in unserem Umfeld, lesen Sie vorneweg bitte diese Story, sie sagt eigentlich alles zu dieser Sache aus.

Dr. Steffen Schweikardt und der Staatsanwalt

Es ist wohl so, dass ich als promovierter Naturwissenschaftler von manchen Leuten als Wünschelrutengänger Aufmerksamkeit bekomme. Natürlich kann ich auch nichts Genaueres zu der Physik der sogenannten Erdstrahlen sagen, hier steht die Wissenschaft außen vor! Jedoch hatte ich unlängst einen Anruf vom Büro einer Staatsanwaltschaft.

Die Dame hatte von ihrem Chef den Auftrag mich zu fragen ob man Erdstrahlen beweisen kann; also mit Geräten seriös messen könnte! Musste dann leider sagen, dass das in unserer Zeit noch nicht möglich ist!

Der Dame zufolge ging es dem Staatsanwalt darum wie er in Zukunft die immer mehr anstehenden Gerichtsprozesse gegen "Erdstrahlenschützer" angehen sollte. Es geht hier bei Prozessen um Streitsummen von fünf- bis vierzigtausend Euro!

Von der Dame weiß ich, dass das Gericht zwar gerne mehr für die Kläger tun würde, jedoch die Möglichkeiten des Rechts sehe hier maximal einen Vergleich vor. Diese Vergleiche sehen in der Regel ein Drittel der Gesamtsumme vor, das heißt: Ein Drittel des bezahlten Betrags muss der vermeintliche Erdstrahlenschutz-Erschaffer den enttäuschten Kunden, also den Klägern, zurückzahlen.

Na-toll, kann ich da nur sagen: mit zwei Drittel solcher Summen können diese "Geschäftsideengründer" doch wohl völlig zufrieden sein!

Abschirmungen und Neutralisationen

Man sollte sich einfach mal fragen, ob die Hersteller und Verkäufer von Erdstrahlenabschirmungen -neutralisationen oder -umlenkartikeln überhaupt wissen mit welcher Physik wir es in unserem Umfeld zu tun haben.

Der vorhandene Gute Platz im Haus, wird von vielen Rutenleuten erst gar nicht gesucht. Sie glauben an die Funktion ihrer Wunderdinger wie kleine Kinder an den Osterhasen. Ich darf das sagen, ich habe dazu viele Belege bei meinen Kunden gesammelt. Ich werde oft in Häuser geholt in denen vorher schon mehrere Rutenleute umlenkten oder neutralisierten - es fehlte einfach an einer kompetenten Beratung zum Guten Platz.

Schon Freiherr von Pohl versuchte die sogenannten Erdstrahlen mit gebastelten Holzkästchen und Graphit zu neutralisieren. Selbst Käthe Bachler wurde einmal schwach und lobte die Neutralisations-Idee eines Rutengänger-Kollegen. Außerdem warb sie für Geistige-Abschirmung gegen Erdstrahlen. 

Übrigens, Pendel, Tensor oder Wünschelrute sind keine Messgeräte - folgend sind diese esoterischen Werkzeuge auch keine ernstzunehmende Prüfmittel zur funktionellen Festlegung einer Wirkung gegen die sogenannten "Erdstrahlen"!

Vielleicht erfindet ja irgend einmal jemand eine wirkliche Hilfe gegen die sogenannten "Erdstrahlen und Wasseradern"? Vielleicht aber auch sind´s wir, die beiden Schweikardts - die eine Lösung für eine seriöse Hilfe zur Gesundheitsverbesserung und Wohlbefinden erforschen? Sagen wir´s mal so: „wir beide arbeiten schon 30 Jahre lang daran die Physik der schädlichen, „äußerlichen Einwirkungen der Natur auf biologische Systeme zu unterdrücken” - obwohl wir niemals unsere Philosophie des "Guten Platzes" nach dem Sinn der Rutengängerin und Buchautorin "Käthe Bachler" aus den Augen verlieren werden - der Gute Platz ist das Herz aller Dinge!

Ihr Dr. Steffen Schweikardt (rer.nat. Fakultät:„Luft- und Raumfahrt” - Geo- und Biowissenschaftler, Geobiologischer-Alternativmediziner und Heilpraktiker)

Auch wir Schweikardts ...

... haben uns früher mal blenden lassen, das jedoch ist mehr als 25 Jahre her und dauerte nur eine ganz kurze Zeit! Nur haben wir recht schnell erkannt auf welch niedrige Beweggründe wir uns damals herunter gelassen hatten!

Wir möchten über die "Wunderdinge" des Erdstrahlenschutzes berichten und eigene Erfahrungen offenlegen, dazu noch Einblicke geben in die Zeit unseres eigenen Einstiegs in Produktion und Verkauf von Erdstrahlenschutzartikeln.

Und nun zu unseren Erfahrungen mit Erdstrahlenschutz und wie ich zum Guten Platz fand

Der Vorstand des Vereins Hans-Dieter Schweikardt erzählt

Als ich mich im Jahre 1987 mit dem Thema Wasseradern und Erdstrahlen befasste, kam ich mit mehreren Wünschelruten-Vereinen und Gesundheits-Instituten in Kontakt. Teils fast schon industriell aufgezogen und manchmal im stillen Kellerlein gebastelt, werden die verschiedensten Abschirmungen, Neutralisationen und Harmonisierungen hergestellt. Deren Verkauf wird dann über Wünschelrutengänger, Mediziner, Feng Shui-Leuten und Baubiologen abgewickelt! Diese Waren-Vermittler oder Handelsreisende werden auf die Produkte der Erfinder eingewiesen – sie nennen sich dann: "lizenziert"! Dazu gibt´s dann noch beeindruckende Hochganzprospekte, zweckdienliche Verkaufspsychologien, sowie Gütesiegel, die sich Hersteller selbst verleihen.

Zu meiner Anfangszeit als Rutenmann war gerade der Beginn des Booms für Erdstrahlenschutzprodukte und ich wollte unbedingt mit dabei sein! Ich habe mit Rutengänger-Kollegen Abschirmungsmatten, Harmonisiergeräte und Lebensenergieprodukte hergestellt, habe bestehende Erdstrahlenschutzprodukte modifiziert und neue dazu  erfunden. Diese Artikel sind in unveränderter Ausführung heute noch auf dem Markt; nur eben ohne mich! Einige meiner "cleveren" Kollegen, deren Namen, Vereine und Institute, Sie als Internetbesucher mit diesbezüglichem Interesse schon gegooglt haben, und daher bestimmt schon kennen, verkauften damals meine Produktionen so zwischen 600.- bis 900.- D-Mark, obwohl deren "handwerkliche" Herstellungskosten gerade mal etwas über 100 D-Mark betrugen; heute kosten die unveränderten Produktionen teils weit über 1500 Euro pro Bett! Heute fragen mich schon die "Kollegen" von damals, wie ich das mit dem "Guten Platz" eigentlich mache – die haben wohl nach langer Zeit erkannt welchem Irrtum sie unterliegen und möchten doch wenigsten für sich selbst einen ungestörten Bettplatz "natürlicher Art" haben und vertrauen ihren gebastelten "Wunderdingen" wohl selber nicht mehr!

Hin zum Guten Platz

Ich wollte bei meiner Kundschaft ernsthafte Arbeit verrichten und sah die Lösung in der Philosophie von Käthe Bachler, die als erste den Begriff "Guter Platz" in die Diskussion warf. Mein hauptberufliches Wirken als Rutengänger, ohne jegliche Art von Matten oder Geräten, verlangte von Anfang an erfolgreiches Arbeiten. Habe deshalb durch konsequentes Suchen der richtigen Bettstellen (ebenso der Sitz- und Arbeitsplätze) einen riesigen Erfahrungsschatz gesammelt.

In der Zeit meiner "Umwandlung" beschlich mich doch immer wieder mein wohl angeborener Forschergeist. Ich habe mit den Begriffen Tachyonen-Energie, Sauerstoffinformation, Photonen und Orgon experimentiert (natürlich auch von bestehenden Techniken dieser Art abgekupfert). Hatte sogar mit einer kleinen Firma ernsthafte Erfolge, die den Marktführern in keinster Weise nachhinkten. Natürlich ging es hier um Wasserverbesserung und Pflanzenwachstumshilfe, Massageöle und Lebensenergieförderung und nicht um Erdstrahlenschutz! Bis dann mein damaliger Geschäftspartner (den ich heute wie damals für einen absoluten Ehrenmann halte) wohl mehr spaßhalber sagte: "Dieter, du solltest einfach den Leuten sagen, dass unsere Produkte gegen Erdstrahlen helfen – dann verkaufen wir mehr"! Das jedoch kam für mich nicht in Frage. Weil ich doch ganz genau weiß, dass es keinen einzigen funktionierenden Strahlenschutz dieser angeblichen Art gibt. Nirgends! Außer jedoch, man stellt die Betten auf die bestmöglichen Stellen!

So wird Erdstrahlenabwehr getestet

Der Wunschgedanke und das Placebo oder: "So verkauft man Erdstrahlenprodukte"

Leider lässt sich ein Erdstrahlenschutzartikel nur mit Pendel, Wünschelrute, Tensor oder Bioresonanzgeräten testen. Und deshalb liegt es einfach nahe, dass die Hersteller der "Wunderdinger" des Wunschgedankens zur Förderung ihrer Geschäftsidee verfallen! Sie wünschen sich, dass ihr Produkt wirkt, die Wasseradern neutralisiert und die Sache dem Menschen helfen würde; jedoch die Wahrheit ist, dass Pendel, Tensor, Wünschelrute das zeigen, was sich die Spezialisten wünschen! Der "Placeboeffekt" ist menschlich absolut nicht zu kritisieren und bedeutet auch nichts Negatives, ist jedoch den meisten Rutenleuten und Abschirmungserfindern unbekannt!

Wie schon gesagt: Wünschelruten und Pendel sind keine Messgeräte! Und die sogenannten Erdstrahlen unterliegen einer ganz anderen Physik als sich das die Rutenleute bisher ausgedacht haben. Es sind keine "Strahlen", schon gar nicht welche, die aus der Erde kommen sollen. Die oft abenteuerlichen Strahlen-Frequenzbereichstheorien mit phantastischen Elektromagnetischen-Hertzbereichen einiger Rutenleute und Neutralisations-Tüftlern sind zum aller grüßten Teil eine echte Lachnummer!

So wird Erdstrahlenschutz verkauft

Nun, man gibt den Leuten Winkelruten in die Hände (das sind zwei abgewinkelte Metallstäbe, die man locker in die Hände nimmt), lässt die potenziellen Käufer über eine Störzone gehen – und siehe da, die Stäbe kreuzen sich bei so ziemlich jedem Menschen - und es könnte sich hier tatsächlich um eine Wasserader handeln!

Sagt man jetzt zu den Leuten: "Sie werden es sehen, wenn ich hier abschirme, werden sich die Stäbe nicht mehr kreuzen"!

Nun legt der Verkäufer das "Wunder-Produkt" auf die mutmaßlich erkannte Störzone! Der Laie, der sich ja an eine Hilfe klammert, wird durch seinen eigenen Wunschgedanken irregeführt und es passiert genau das, womit der Verkäufer kalkuliert; die Ruten bleiben beim zweiten Winkelruten-Laufen über die Störzone unbewegt! Und schon beginnt die Kaufbereitschaft des Ratsuchenden - er glaub, die Wasserader ist abgeschirmt!

Dazu können Sie, liebe Leserinnen und Leser, selbst einen Test machen:

Nehmen Sie Winkelstäbe in die Hände, gehen los und schon nach wenigen Metern reagieren die Rutenstäbe. Nun fangen Sie wieder an der gleichen Stelle wie gerade an und gehen wieder dieselbe Strecke, und damit an die Stelle wo Sie vorher eine Rutenreaktion hatten, denken Sie jetzt ganz fest: "die Winkelstäbe in meinen Händen dürfen sich jetzt nicht mehr bewegen – es ist keine Störzone mehr vorhanden" – und siehe da, die Stäbe bleiben still; das ist das "Wünscheruten-Placebo"! Ebenso, und das wird die Laien jetzt wundern, kann man mit Wünschelruten, Pendel und Winkelruten über jegliche Stelle unserer Erde laufen und mit Willenskraft jegliche Reaktion verhindern - oder nan stellt sich einfach vor "es gibt gar keine Wasseradern - so machen es nämlich die Gegner der Erdstrahlenexistenz - diese Leute sind so quasi aus Holz, weil sie sich unbewusst dem Placeboeffekt ausliefern!.

Wäre es nicht so, dass die bewusste Steuerung der rutengängerischen Werkzeuge mit unserer Denkstruktur und mit dem Unterbewusstsein in Verbindung stünde, könnte man gar nicht Wünschelrutengehen – also auch nichts Gutes damit bewirken! Dieser Trick der Natur und des menschlichen Lebens ist von sämtlicher Wissenschaft unverstanden,  und schlimmer noch, der Wunschgedanke wird von vielen Wünschelrutenleuten nicht begriffen! Man braucht die Unterbewusstseins-Funktionen des menschlichen Gehirns um überhaupt die sogenannten "Mutungen" (Feststellungen mit Rute, Pendel oder Bioresonanz) tätigen zu können.

Ein Fallbeispiel der Verkaufskunst

An dem Tage, an dem ich diese Geschichte schrieb, habe ich sie auch erlebt!
Also, ich war mal wieder (es dürfte wohl das mehrfach hundertste Mal gewesen sein an dem ich sowas erlebe) bei einer Kundschaft, die vor meinem Besuch einen anderen Rutengänger im Haus hatten. Ich bestimmte die "Guten Plätze" in deren Haus und die Ratsuchenden wunderten sich doch recht und sagten mir, dass der Vorgängerrutenmann genau an diesen Plätzen ganz schlimme Kreuzungen aller Arten festgestellt hätte. Für die Betten würden zwei Matten á 1600 Euro genügen, für das Sofa im Wohnzimmer sollten 4000.- Euro für die Erdstrahlenschutzmaßnahme genügen! Die Leute vertrauten dem Wünschler nicht und bestellten keine Waren – sehr lobenswert bestätigte ich den Leuten. Die Leute haben natürlich mir vertraut, so wie schon hunderte vorher auch, es war halt wieder so wie immer: der Handelsreisende Rutenmann hatte unrecht. Oft stelle ich fest, dass die Leute selbst ein besseres "Erdstrahlengespür" hatten als deren Rutenleute; sie bevorzugten schon über die Jahre die guten Stellen als Sitzplätze, obwohl gerade dort eine Wasserader bescheinigt wurde.

• Weiß denn der Laie überhaupt um was es hier geht, welche Wirkung angeblich den Erfolg bringen sollte, was steckt in dem Produkt, wie wird es hergestellt und werden die hochgelobten Erdstrahlenschutzartikel überhaupt getestet und "wie" werden die Dinge getestet. Lesen Sie den Teil 2 bei "Erdstrahlenschutz"

Man weiß ja nicht mal ob es sich bei den Verkäufern um spielende Kinder handelt oder man es mit ernsthaften Erwachsenen zu tun hat! Um vor den potenziellen Kunden den Eindruck zu vermitteln, einer seriösen Sache zu dienen, zwingt es die Produzenten zu Höchstleistungen in Raffinesse von Mundwerk und vorgespielter Kompetenz. Und der Konkurrenzkampf verlangt, dass unter den Wettbewerbern des Erdstrahlenschutzes der "Staffelstab der Angeberei" nahtlos weitergegeben wird!

Was ich in 30 Jahren so alles erlebte:

Ich denke, dass ich mir das Recht herausnehmen kann um hier etwas zu kritisieren, immerhin bin ich seit 1991 vollberuflich als Geobiologischer Berater im Dienst ratsuchender Menschen tätig. Ich habe schon viele tausende Hausuntersuchungen gemacht, worin schon allein hier mehr als dreitausend Krebserkrankungen der Grund für meine Bettplatzuntersuchungen waren. Krebshilfegruppen in Baden-Württemberg und in Bayern, sowie Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten machen auf meine Person und meine Arbeit aufmerksam. Der großen Verantwortung gegenüber meinen ratsuchenden Mitmenschen bin ich mir absolut bewusst! Ich bemühe mich immer um den „Guten Platz“ und weiß, dass nur das "richtige Umstellen" der Betten seine positive Wirkung entfaltet.

Über die Jahre meiner praktischen Erfahrungen, sowie durch meine besondere Arbeitsweise, und nicht zuletzt durch meine absolute Feinfühligkeit zu den sogenannten "Erdstrahlen", wurde mir die Physik und die wohl tatsächliche Gestalt der sogenannten "Erdstrahlen" immer besser erschlossen – das heißt: ich verstand die Zusammenhänge von Krankheiten und äußerlichen Einflüssen auf uns Menschen immer intensiver und bekam die Erkenntnis zur Bestimmung geeigneten Bettstellen in den jeweils betreffenden Häusern. Auch erkannte ich, dass sich die sogenannten "Guten Plätze" in ihrer Qualitätsstufe deutlich differenzieren. Also, nicht jede freie Stelle, die sich außerhalb der Störlinien befindet, ist auch ein wirklich "Guter Platz".

Mit meinem System zur Suche nach dem Guten Platz habe ich in mehr als 500 Wohnungen noch ausreichend passable Bettstellen gefunden, obwohl dort vorher schon einige Rutengänger mit samt ihren Abschirmungen oder Neutralisationen versagten. Die Situationen, und die Aussagen der vorherigen Rutenleute war immer dieselbe: überall fand man Störzonen und Wasseradern und angeblich war es nirgends gut – und der Gute Platz wurde erst gar nicht gesucht, weil man einmal mit den dortigen Erdstrahlenqualitäten nicht umgehen konnte oder zum anderen nur dubiosen Erdstrahlenschutz verkaufen wollte. Viele Rutenleute waren einfach damit überfordert die Dimensionen und die Positionen der guten und der schlechten Stellen im Hause zu differenzieren und abzugrenzen – das heißt: sie konnten es mit ihrem körpereigenen Erdstrahlengespür nicht erkennen, wo die Bereiche der Störzonen enden und der Gute Platz beginnt. Vor allem ist es sehr problematisch wenn dem Rutenläufer das "Erdstrahlenfeingespür" fehlt. Die Rutenausschläge sind oftmals ziemlich schwammig und mancher "Fachmann der Wünschelrute" hat einfach keine Kontrollmöglichkeit für seine eigenen Rutenausschlägen. Wohl bemerkt: Eine Wünschelrute ist kein Messgerät! Die Wünschelrute allein leistet nur einen Teil einer guten Geobiologischen Beratung. Ein Rutengänger sollte das absolute Erdstrahlenfeingefühl besitzen, sonst läuft er auch manchmal Gefahr von seinen eigenen Rutenausschlägen ausgetrickst zu werden. Eine Beobachtung von mir ist die, dass die Laien (also, auch eventuell Sie selber lieber Leser) oft mehr "Erdstrahlenfeingespür" besitzen als so mancher Rutengänger der sich nur auf sein Wünschelrutengezappel verlässt.

Der Grund, warum die Wünschelrute in der Gesellschaft so umstritten ist: sie verwandelt sich in den Händen mancher Rutenleute und ebenso aller Erdstrahlenschutzherstellern, zu einem Fetisch für phantastische Scheinwelten. Das ist für den Laien sicherlich schwer zu verstehen, aber ich habe schon die besten Schlafplätze genau dort gefunden wo der vorherige Rutengänger eine Wasserader erwünschelt hat – das passierte schon mehrere Hundert mal und später wurden mir meine (nun endlich richtigen) Feststellungen als Erfolg bestätigt – ich hatte also Recht mit meiner Guten-Platz-Arbeit. Viele "Fachleute der Wünschelrute" machen es einfach nicht richtig – weil sie die physikalische Gestalt der sogenannten "Erdstrahlen" nicht definieren können!

Die Neueinsteiger in der Rutengängerei sind oft nur auf das verkaufen von "Strahlenschutzartikeln" geschult. Ihre scheinbare Routine und ihr oft nur aufgesetztes Kompetenzgehabe erhalten sie von Vereinen, Institutionen und Strahlenschutz-Herstellern, die hinter ihrer blendenden Fassade alles andere als seriös sind und nur den Verkaufsumsatz ihrer verschiedensten "Wunderdinger" im Sinn haben. Na ja, ich will damit auch sagen, dass viele der Erdstrahlenschutzartikel-Hersteller sich ihrer Sache nicht bewusst sind und ihre angeblichen "Wirkungsgarantien" nur auf ihrem eigenen Placeboeffekt (Wunschdenken) gründen – ja so ist das halt mit Pendel und Wünschelrute, es sind keine Messgeräte und die persönliche Einstellung kann auch mal eine Scheinwelt sein – das wissen nur viele Pendler und Wünschler nicht. Dass oft aus solchen "Dienstauffassungen" verantwortungsloses Vorgehen gegenüber dem hilfesuchenden Laien entstehen kann ist leider eine Tatsache! Viele Rutengängerschulen sind mit ihrem professionellen Verkaufsinteresse oftmals die Verbreiter von berechnetem und beabsichtigtem Irrtum. Hier werden Störquellen erfunden nur um damit den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zu oft ist Wünschelruten-Okkultismus, leichtfertige und überzogene Esoterik, veraltetes Rutengängerwissen und einfaches Unvermögen schuld an der negativen Beschauung der Rutengänger.

Ein weiterer Zustand der den Laien verunsichert sind die unterschiedlichen Zeichnungen der Rutengänger, auch wenn sie mit irrwitziger Zentimetergenauigkeit hinterlassen wurden – sie sind nie absolut nachvollziehbar und schlüssig.

Wasseraderverläufe, und auch die Gitternetzlinien, werden dem Laien von den "Fachleuten der Wünschelrute" esoterisch anmutend dargestellt, und trotzdem glaubt der Laie es handle sich um eine absolute nachvollziehbare Naturerscheinung, jedoch - was wirklich los ist mit den Störzonenverläufen und mit den Gitternetzlinien traut sich fast keiner zu sagen. Man sollte zu den Gitternetzlinien einfach wissen, dass die Erkenntnisse von Dr. Hartmann, Dr. Curry und Anton Benker nur einen kleinen Teil der gesamten Komplexität der natürlichen Störzonen darstellen. Obwohl wir Rutenleute diesen drei Herren viel zu verdanken haben, und wir deren Arbeiten respektieren können, ist damit nicht automatisch garantiert, dass diese Erdstrahlenforscher ihre eigenen "Entdeckungen" richtig verstanden haben. Und selbst mit den Verläufen der Wasseradern und den Verlaufslinien der Verwerfungen, zusammen mit allen Gitternetzen, hat man den Umfang der physikalischen Existenz der sogenannten Erdstrahlen-Störfelder nur maximal zur Hälfte  aufgespürt. Mit anderen Worten: Manche Rutenleute, die ohne jegliche "Erdstrahlenfühligkeit" sind und nur auf ihre Wünschelrute angewiesen sind, bewerkstelligen dann auch nur einen Teil des unbedingt erforderlichen Arbeitsumfangs einer Geobiologischen Beratung.

Eigentlich ein sonderbarer Zufall – oder ist es einfach nur die naturgemäße Disposition des Menschen zu der unsichtbaren Gestalt der sogenannten "Erdstrahlen"? Bei einer Bettplatzdiagnose mit der Wünschelrute, also bei einer "Rutengängerischen-Symptomerkennung" können viele Rutengänger punkten. Eine "gute" Wünschelrutenarbeit nach Hartmann und Curry, sowie den anderen bislang erkannten Störzonenverläufen, kann auch mal einen richtigen Erfolg bringen. Also, man kann mit der Wünschelrute zwar relativ einfach erkennen welche Symptome und Krankheiten die ratsuchenden Mitmenschen durch die "Störzonen" in ihren Betten haben, jedoch die erfolgreiche Suche nach dem "Guten Platz" kann nur mit dem menschlichen Feingespür für äußerliche Stör-Einflüsse gefunden werden – hier versagen die konventionellen Rutengänger-Methoden, oder besser: man hat noch keine allgemein zu verstehende Systematik zur Guten-Platz-Suche gefunden, die dann auch jeder Rutengänger ausführen könnte. Und noch was: Die Rutengänger vergangener Epochen, kannten keine Gitternetze und unterschieden nicht mit dem Wort "Verwerfungen", sie nannten alle ihre gefundenen Störzonen immer nur "Wasseradern", das war damals so und die Leute hatten auch nicht Unrecht mit ihrer Methode! Das heißt: Ein guter Rutengänger konnte früher schon die Krankheiten mit seinen Wünschelruten an den Bettplätzen ablesen, genauso gut wie heute einer der mit Gitternetzen arbeitet.

In der Zunft der Rutenleute...

...gibt es einige wunde Punkte und man darf sich nicht wundern, wenn manche Außenstehende die Rutenleute für Scharlatane halten. Im folgenden Artikel versuche ich einen Einblick in das "Erdstrahlengeschehen" vorzustellen. Um mehr Vertrauen in der Bevölkerung zu erlangen, darf man nicht nur die Lichtseiten zeigen, sondern man muss den Laien Gegebenheiten veranschaulichen, die es ihm ermöglicht selber zu urteilen.

Tricks, Spinnereien und Maschen

In dem folgenden Artikel erzähle ich in losem Zusammenhang, was ich so alles von meinen Kunden erfahre. Alle diese "Rutengänger" waren eine gute Zeit vor mir bei denselben Ratsuchenden. Nach deren Besuch aber fühlten sich diese Kunden immer auf die eine oder andere Art unzufrieden.

So wie ich hier schreibe, haben es mir die Leute erzählt:

Der eine Rutenmann stellte sich in das Schlafzimmer und kreiste mit seinem rechten Arm 5 Minuten umher. Ja, Sie haben richtig gelesen, er versprach, auf diese Weise die Erdstrahlen zu verjagen! Ein anderer Rutenmann besprühte mit einer Pumpflasche, die man zum Pflanzenbesprühen verwendet, speziell gereinigtes Wasser an die Tapeten des Schlafzimmers. Das tat er ebenfalls, um die Erdstrahlen zu vertreiben. Kostenpunkt für das Wassersprühen: 200 Euro. Ein Kunde erzählte mir, der Rutengänger sei im Wohnzimmer zwanzig Mal mit der Wünschelrute in der Hand im Kreis gelaufen, dieser Zauber würde die Erdstrahlen neutralisieren.

Wunderliches

Wegen solchen Tätigkeiten braucht es keinen Menschen zu wundern, wenn in der Gesellschaft eine große Verunsicherung gegenüber Wünschelrutengängern herrscht. Ich schreibe die ganzen Erfahrungen nicht nieder, um die Abneigung zu den Rutenleuten noch zu steigern. Sondern weil ich glaube, dass der Laie sich hier ein Bild von Sinn und Unsinn machen kann!

• Eine Rutenfrau vergräbt leere Flaschen im Garten und auf landwirtschaftlichen Anwesen und hält damit angeblich die Erdstrahlen fern.

Ein anderer Rutenmann nimmt Pflastersteine, klopft einmal mit dem Hammer darauf und legt die Steine unter die Betten.

Und dann gibt es noch den, der bei seiner Hausuntersuchung feststellte, dass das ganze Erdstrahlenproblem nur von dem falsch herum gelegten kleinen Zierstein im Garten herrühre. Er drehte den Stein in seine subjektiv ausgedachte "optimale Schwingungsrichtung" und die Störung war seiner Meinung nach weg".

Das Bastelstück eines anderen "Experten" sieht aus wie ein kleiner Bremsklotz. Dieses Blechteil würde die Erdstrahlung aufsammeln und woanders hinschicken.

Immer wieder höre ich von einem Rutenmann bei dem die Erdstrahlen vom Garten aus ins Haus hüpfen: Angeblich verhindert er deren Sprung mit zusammengeklebten Keramikplatten, die er bei den Leuten im Garten verlegt. Das Geheimnis hier ist ein Stofffetzen, der zwischen diesen Wandkacheln befestigt wurde.

Wieder andere lassen die Leute einen Brunnen graben, damit sei die Erdstrahlung entspannt. Das ist natürlich Unsinn.

Einer dieser "Experten" platziert eine Eisenstange im Boden und schlägt seitlich mit einem Hammer dran. Damit glaubt er den Verlauf einer Wasserader um ein Haus herum legen zu können.

Nur ist das alles Placebo (Wunschgedanke)! Wenn diese Leute ihre "Nachmessungen" mit der Wünschelrute machen, ist die Störzone verschwunden! Im Kopf vielleicht schon, aber real ist alles beim alten.

Manche empfehlen Buchsbäume zu pflanzen! Das kann bestimmt nichts schaden, nur nützen wird es auch nichts.

Ein ganz Cleverer harmonisiert die Erdstrahlung, indem er den Leuten rät, sie sollen die Türrahmen in verschiedenen bunten Farben anstreichen. Diese Beratung kostete 500 Euro. Und ein Spezialist verkauft verschönerte Radioplatinen, die sehen tatsächlich technisch beeindruckend aus, nur was sie eigentlich bewirken sollen, wird er sich wohl selber nicht denken können?

Um Kompetenz zu zeigen, werden auf Verbraucherausstellungen und Messen die vorbeigehenden Besucher von einigen Rutengängern auf eventuelle Belastungen auf Erdstrahlen ausgewünschelt. Dagegen ist gar nichts einzuwenden. Nur wenn der Rutenmann einen kommerziellen Hintergrund wie den Verkauf von Neutralisationsmatten im Hinterkopf hat, so wird er immer eine Erdstrahlen-Belastung am Körper finden!

Einer, der gerne auf Messeständen steht, erfindet zum Zwecke des besseren Verkaufs seiner Neutralisationsmatten eine neue Störzone. Er nennt diese "Erz", er sagt zu den Leuten: "Sie liegen auf Erz"! Mit Erz kenne sich nur er alleine aus und er hätte auch den einzigen Schutz dagegen.  (Hier muss ich ein wenig Aufklärung betreiben: Der Begriff "Erz" bezieht sich beim Rutengänger auf eine Gesteinskluft oder auf eine Verwerfung. Dieses kennt jeder Rutengänger und ist keine Besonderheit.

Weitere Expeditionen im Reich der Fabeln

Nüsse unters Bett und die Störzonen sind weg, sagte da einer! Ein anderer bastelte ein wirklich nett anschauliches Holzkästchen und legte als besondere Essenz drei Walnüsse hinein, die strikte Gebrauchsanweisung hieß "niemals aufmachen"! In anderen Kästchen finde ich mal ein Stück Kabel, mal eine kleine Stahlfeder und manchmal ein Glasröhrchen mit etwas Graphit darin.

Kohlen unter dem Bett, das soll helfen. Ein Spiegel auf dem Boden soll die Erdstrahlen zurückwerfen. Alufolie ist ein oft gehörter Tipp. Auch Kunststofffolien habe ich unter den Betten schon gefunden. Oder ganz technisch: Eine Kabel ums Bett soll die große Hilfe sein.

Manche Experten verlegen auch gleich einen Draht ums ganze Haus. Es gibt aber auch richtig professionelle anmutende Neutralisationsideen, die sich in rutengängerischen Kreisen befinden. Wobei ich hier nicht bestimmen will, was gut ist und was nicht.

Meine Überzeugung ist die: Ein wirklicher Schutz gegen Gesundheitsbelastende Störzonen ist immer ein Ausweichen auf den "Guten Platz". Aber leider kann den nicht jeder finden, doch Abschirmungen und Sonstiges verkaufen kann jeder. Deshalb muss jeder Kunde selber entscheiden; ob er sich teuren Kork oder Schaumglas unters Bett legt, sich eine Matte unters Bett kauft oder sonst eine Maßnahme ergreift.

Ammenmärchen

Mit dem Kopf nach Norden liegen ist zum Beispiel eine Aussage, die in unserem Land sehr oft zu hören und zu lesen ist. Und wenn es hundertmal das Beste ist, so ist es doch auch recht gefährlich, wenn die Leute ihre Betten einfach und ungeprüft an die Nordseite des Schlafzimmers stellen. Allein im letzten halben Jahr habe ich drei Beispiele erlebt wie sich eine solche Beratung auswirken kann. Einmal war es der Arzt, das andere Mal ein Hobby-Rutengänger und das dritte Mal eine Freundin des Hauses. In allen Fällen verlief es gleich drastisch. Die Leute hatten auf ihrer ursprünglichen Bettstelle schlecht geschlafen und kleine Zipperlein gehabt. Nach dem verantwortungslosen Bettumstellen nach Norden kamen die eigentlichen großen Probleme. Von den 6 Leuten, die in den umgestellten Betten lagen, hatten 4 ernsthafte Erkrankungen bekommen. Dieses wäre auf den vorherigen Stellplätzen nicht passiert. Dort waren zwar schon schwache Störzonen, aber am neuen und nach Norden ausgerichteten Platz waren zufällig die Verwerfungen und die Currypunkte. Deshalb Vorsicht mit solchen Ratschlägen, wenn man die Situation nicht kennt oder sich dem ernsthaften Sachverhalt der Erdstrahlen und sonstigen Störzonen nicht bewusst ist! Wo kommt es den her, dass so viele Leute glauben, dass das "nach Norden mit dem Kopf" das Richtige sein soll? Die Antwort: Vor etwa 90 Jahren schrieb ein Rutengänger diese Empfehlung in seinem Buch, und alle Autoren der Rutengängerei schrieben alle dessen Fehler ab! Ein Beispiel dazu: In diesem Buch steht ein markanter Fehler, den Sie heute noch in fast jedem Erdstrahlenbuch finden werden. Es hieß dort: ... der erste chinesische Kaiser schuf das Gesetz zur Baugrundstücksuntersuchung durch Erdwahrsager (Rutengänger) und das soll im Jahre 2 200 vor Chr. gewesen sein. Da gab es aber noch gar keinen Kaiser in China - die Jahreszahl war 220 Jahre vor Chr. - und diese eine Null zu viel steht in allen Büchern; das heißt doch nur, dass der eine vom anderen abschrieb und keiner mal so richtig nachgedacht hat!

Von "Querschlägern" habe ich schon des öfteren gehört. Diese Rutenleute glauben, dass sich die Erdstrahlung an Wohnungsgegenständen reflektiert. (Da es keine "Strahlung" ist, kann sie auch nicht umgelenkt werden!)

Der eine sagte, die Blumenvase im Wohnzimmer sei schuld an den Problemen der Ratsuchenden. Sie würde die bösen Erdstrahlen anziehen und dann genau in das Bett werfen. Ein anderer zog das offene Gartentor des Nachbarn in Verantwortung für die Schlafprobleme.

Ins Reich der Fabeln gehören auch die "Plastikstrahlen". Ja genauso sagen manche Rutenleute. Wenn da zum Beispiel eine Einkaufstüte oder ein Kinderspielball und noch vieles andere mehr im Keller oder irgendwo sonst herumliegt, dann macht das mancher ahnungslose "Fachmann" zur schlimmen Sache und redet den Leuten seine eigene Illusion ein! In einer Familie konnte das Kind angeblich nachts nicht schlafen, weil in seinem Schulranzen eine Rolle Klebeband war.

Kein Bett an eine Außenwand wird oft im Zusammenhang mit "Erdstrahlen" geraten. Wenn die Wände im Winter keine Eisblumen auf der Tapete haben, kann man ein Bett doch ruhig an die Außenwand stellen! Vorausgesetzt es gibt dort einen "Guten Platz". Mit dem, was man für "Erdstrahlung" hält, hat das ganz bestimmt nichts gemein.

Manchmal werden auch Hausbauteile und Gebrauchsgegenstände für Gesundheitsprobleme verantwortlich gemacht. Zum Beispiel: Wasserleitungsrohre, Eisengeländer, Spiegel, Metallteile, Satellitenschüsseln, Kunststoffböden, synthetische Bettwäsche, Plastikspielzeug, das Nylonhemd im Schlafzimmerschrank, Videokassetten und vieles mehr. Ich will diese Dinge nicht als gesundheitsfördernd einstufen, aber mit Erdstrahlung hat das nichts zu tun.

Fallbeispiele

Im Jahre 1999 hat man die Betten auf meinen Rat hin umgestellt. Ich weiß noch genau, dass an dem Bettplatz des Mannes sich eine Verwerfung mit Currykreuz befand. Ich habe damals diese Stelle als typischen Krebspunkt eingestuft und das auch deutlich gesagt!  Jetzt erzählt mir die Nachbarin, was diese Frau vor einigen Jahren zu ihr gesagt hat: "Ach der Schweikardt mit seiner Bettumstellerei - jetzt habe ich einen Rutengänger gefunden, der Erdstrahlenschutz verkauft" - den hätte sie sich für 3000 € gekauft und nach den "Vorschriften" des Rutenmannes platziert - und dann die Betten wieder auf den ursprünglichen Platz zurückgestellt! Heute hat der Ehemann (Anfang Vierzig) Krebs - wie damals von mir vorausgesehen - und das trotz dem teuren "Erdstrahlenschutz"!

Bei einer Frau von circa 60 Jahren verlief eine Verwerfung quer über den Oberkörper. Auf der Höhe der Brust befand sich zusätzlich noch eine Kreuzung, die sich stark auf die linke Seite konzentrierte. Nach der Frage an die Dame, was es an der Stelle schon für Krankheiten gäbe, bekam ich die vermutete Antwort: "Brusttumor auf der linken Seite." Also genau dort, wo ich es erwartete hatte! Der Ehemann fragte verwundert: "Wie kann das sein, dass Sie die genaue Stelle finden, obwohl wir vor zehn Jahren eine Abschirmung für unser Bett gekauft haben." Er erzählte dann weiter, dass der Rutenmann damals gesagt hätte, es verliefe eine Wasserader durch das Bett seiner Frau, aber das könne man mit der Matte gut abschirmen. Das Ehepaar erkannte jetzt: "Die Matte kann doch nichts taugen", so ihre Worte, " sonst dürfte erstens hier keine Erkrankung sein und zweitens dürften Sie die Stelle gar nicht finden."

Eine weitere Abschirmungs-Geschichte

Diese Geschichte wundert nicht nur mich, sondern auch den betreffenden Kunden selber.

Ein Facharzt, in dessen Familie ich vor 5 Jahren zwei Personen mit meiner Arbeit helfen konnte, bat mich erneut um eine Hausbegehung in seiner neuen Wohnung, in die er meiner Meinung nach erst gerade eingezogen war. Dort fand ich das Bett in der Mitte des Schlafzimmers an. Ich wollte mich schon freudig darüber auslassen und sagte: "Sie haben wohl schon selber gespürt, dass da, wo die Betten normalerweise stehen würden, eine schlimme Störzone verläuft. Herr Doktor, fragen Sie mal nach, ob es an dieser Bettstelle schon mal ernsthafte Erkrankungen im Unterbauchbereich gegeben hat."  Ich fügte hinzu,  dass er ganz richtig gehandelt hatte, indem er das Bett nicht in diese vom Architekten vorgesehene Fläche gestellt hatte. Er lächelte etwas gedrückt und sagte: "Ich habe einen Tumor genau an der Stelle, die Sie mir eben zeigten. Morgen gehe ich in die Klinik."

"Sie?" wunderte ich mich, "Sie wohnen doch erst ein paar Tage hier?" "Nein", erwiderte er, "ich wohne schon vier Jahre in dieser Wohnung." Er erzählte mir, dass er bei einem Seminar teilgenommen hatte, bei dem Erdstrahlenabschirmungen empfohlen worden waren. Die hätte er sich gekauft und gedacht, dass es dann egal sei, wo das Bett stehe und er hatte das Bett einfach aufgestellt, ohne viel nachzudenken.

Erst als er die Diagnose bekam, stellte er sein Bett auf eine andere Stelle. Er meinte, dass es ihm damals nicht darum ginge, mein Rutengänger-Honorar einzusparen. Nein, er hatte einfach gedacht, es sei gut so und er habe mich, den Rutengänger, einfach vergessen.

Diese beiden Geschichten stehen für circa 150 gleichartige Situationen.

Wenn ein Rutengänger den Ernst der Sache einmal richtig begriffen hat, erkennt er, welche Verantwortung er überhaupt hat. Er versteht dann den Leichtsinn, wenn man in "Krebsbetten" nur eine Matte legt und auf die Umstellung der Betten auf den "Guten Platz" verzichtet.

Die Rutengängerbranche unter der Lupe

Ein Testergebnis unseres Vereins

So ab und zu machen wir vereinsinterne Proben. Sie kosten uns zwar unnötiger Weise Geld, doch sammeln wir hiermit Beweise für Sachen, die wir eigentlich schon immer wussten. Hier ein Beispiel:

Man liest in Einladungen zu Rutengängervorträge und in Zeitungsannoncen des öfteren "Abschirmungen, nein Danke" oder "Keine Neutralisationen". Die betreffenden Rutenleute wollen damit Seriosität vortäuschen. Wir haben einen solchen Fachmann zu einem Mitglied unseres Rutengängervereins geschickt! Schon nach drei Minuten Rutenlaufen in dessen Wohnung holte der gute Mann seine "Schutzmatten" aus seinem Autokofferraum. Er stellte eine geopathische Belastung mittels Bioresonanzgerät am Körper unseres Vereinskollegen fest.

Der einzige Ratschlag des Mattenverkäufers war der Kauf einer Magnetfeldmatte mit "Batteriebetrieb". Diese wurde dann gekauft und von unserer Vereinskasse bezahlt. Sie kam aber nicht unter die Matratze, wo sie nach der Empfehlung des Verkäufers hingehörte, sondern verschwand sofort in unserem vereinseigenen "Museum" für dubiosen Erdsrahlenschutz.

Nach einer gewissen Zeit sollte sich unser Mitglied bei diesem Fachmann in seiner "Praxis" einfinden. Bei der Nachuntersuchung, die wiederum mit demselben Messgerät an den Fingern unseres Vereinskollegen gemacht wurde, stellte der Mattenverkäufer eine totale Löschung der Geopathie am Körper fest. Also hat die Matte angeblich gewirkt, obwohl sie gar nicht zum Einsatz gekommen war. Unser Mitglied erfreute sich absoluter Gesundheit, sowohl vor der Untersuchung und auch danach. Es wurde also "Etwas" gemessen, das nur dem Verkauf einer Ware dienlich war.

Herstellungsphilosophien Erdstrahlenschutz

Ich möchte hier nicht die Herstellungsverfahren von Abschirmungs- oder Neutralisationsartikel gegen Erdstrahlen verraten, kann ich auch nicht, weil ich ja die genauen Rezepte nicht kenne. Ich will hier nur dem Laien eine Übersicht in diesem undurchschaubaren Metier geben.

Bei Erdstrahlenschutzphilosophien hagelt es von Pseudowissenschaften. Der ratsuchende Mensch vermutet, dass er es mit höchster Naturwissenschaft zu tun hat. Dabei gilt in Kreisen der Abschirmer und Neutralisierer nur; je hochgestellter, desto besser, je undurchschaubarer, desto schneller verkauft.

Bevor Sie sich einen Erdstrahlenschutz erwerben, fragen Sie Ihren Händler, wie und vor allem warum sein Produkt Ihnen helfen kann!

Einige der Bekanntesten und Gebräuchlichsten:

Der Lakovskyring ist das Gedankengut eines Physikers des vorigen Jahrhunderts, ein einfacher Metallring, dem Erdstrahlenneutralisation angedichtet wurde.

Bei der Rost´schen 8 (die erdstrahlenverdrängend wirken soll) handelt es sich um eine Drahtschlinge, die der Zahl 8 nachempfunden ist. Man kann diese Form auch mit etwas Toleranz als "Lemniskate" bezeichnen.

Glasröhrchen, teilbefüllt mit Pulvergrafit. Soll Erdstrahlen aufhalten.

Blechkeile sollen Erdstrahlen ablenken.

Korkplatten sollen Erdstrahlen filtern.

Schaumglasplatten sollen Erdstrahlen neutralisieren.

Dann noch Matten, Matten und nochmals Matten, ins Bett oder auf den Fußboden, und immer als der "perfekte" Erdstrahlenschutz bezeichnet. Damit sich der Laie doch wenigstens ein schwaches Bild von dem Angebot machen kann, beschreibe ich hier im groben die Herstellungsarten. Wenn dem Leser an manchen Stellen die Begriffe kindlich erscheinen, so ist das von mir nicht gewollt - ich habe ja diese "Erfindungen" nicht gemacht! Nur gegen die sogenannten "Erdstrahlen" haben sie keine Wirkung!

Die Alchimie der Neuzeit

"Tachyonen;" dieser Ausdruck stammt von Gerald Freiberg. Es ist ein rein hypothetisches und damit nur errechnetes Teilchen. Soll aus dem Weltraum kommen und wird mit handelsüblichen Trichtern aufgefangen und für spätere Anwendungen in eine dunkle Kiste gesperrt.

"Photonen" sind Lichtpartikel und werden an Sonnentagen direkt auf ein Trägermaterial (Stoff oder Sand) gelenkt. Das heißt: Man legt das Trägermaterial in die Sonne.

"Orgonenergie" stammt von dem Sexualforscher Wilhelm Reich und wird in einem Holzkasten, der mit Zinkblech und Stahlwolle modifiziert wurde, eingefangen. Sein Ursprung: Die Atmosphäre und das Weltall.

"Sauerstoffinformation:" Hier wird Sauerstoffgas durch Doppelglasscheiben gelenkt und die Anlage wird ins Sonnenlicht gestellt.

"Schwingungsübertragung:" Hier werden auf technischem Wege elektromagnetische Schwingungsmuster auf Karton oder anderen Träger gebracht.

Wobei ich hier die Lebensenergieartikel verschiedener Hersteller, sowie Wasserenergetisiergeräte nicht mit in diesen Topf werfen möchte - nur wenn Ihnen der Verkäufer von diesen Produkten einen Erdstrahlenschutz verspricht, bitte seien Sie kritisch!

Fragen Sie Ihren Abschirmungsverkäufer oder Neutralisierer, nach welchem Prinzip die Konstruktion läuft, aber lassen Sie sich nichts von Wissenschaft und jahrelangen Forschungen erzählen. Und wenn Sie sich die angepriesenen Funktions- und Wirkungsweisen genau erklären lassen und dabei auf den Preis der Artikel achten, wird Ihnen bestimmt etwas auffallen!

Unsere Meinung

Es wäre wohl das Größte, wenn man einen absoluten Schutz gegen die natürlichen Beeinflussungen durch Wasseradern und Erdstrahlen erfinden könnte. Aber den gibt es noch nicht! Einmal wohl nur deshalb, weil noch kein Mensch weiß, was die "Erdstrahlen" oder "Wasseradern" prinzipiell sind. Also kann man doch auch nichts dagegen erfinden!

Ich kenne so rund einhundert verschiedene Schutzartikel, die versprechen, dass sie Wunder wirken können. Ich kenne die Philosophie und die Wirkungsprinzipien aller Produkte, oder durchschaue sie zumindest genau. Auch bin ich in der Lage, die angebotenen Schutzartikel von ihrer technischen Seite her zu produzieren, kein Know-how zur Herstellung ist mir unbekannt.

Manche Firmen schwören auf die Wirkung der Rost´schen 8, die anderen auf den Lakovskyring, wieder andere nehmen Drahtspiralen, Magneten, Glasröhrchen mit Grafitfüllung, Holzkästchen mit Walnüssen drin, und weiß was noch alles.

Bei diesen Dingen kann sich der Laie vielleicht noch sein eigenes Urteil bilden. Doch was ist mit den "wahren Wunderdingen", mit den Frequenzveränderern? Ich frage welche Frequenz? Oder mit der kosmischen Energie, Tachyonen, Photonen, Orgon und anderem mehr: Ich frage auch hier: „Was soll das“, und der Laie fragt sich bestimmt dasselbe.

Ich kann sagen, dass ich überdurchschnittlich viele Hausuntersuchungen machen darf, bei denen die Kunden schon andere Rutengänger vorher in ihrem Haus hatten. Viele der Ratsuchenden haben schon Erdstrahlenschutzmatten oder –Geräte gekauft und sind damit nicht zufrieden – würden sie sonst mich auch noch ins Haus holen? Schon Hunderte solcher Kunden habe ich bisher gehabt! Es fehlte immer die kompetente Beratung für den sogenannten "Guten Platz".

Auch komme ich öfters zu Ratsuchenden, die kurz zuvor einen Rutengänger im Haus hatten, der außer einer "aussichtslosen Wasseraderkonstellation" nichts weiter vorfand und nur Matten verkaufen wollte. Gerade in diesen Häusern habe ich einen "Guten Platz" gefunden, der außer meiner Arbeit nichts weiter kostete! Es ist eben nicht dasselbe, alle die vielen Störzonen zu suchen, aufzuzeichnen und dann Matten zu verkaufen, als sich richtig um den "Guten Platz" zu bemühen.

Lesen Sie dazu noch den Teil 2 - hier erfährt man was Erdstrahlenschutz ist!