Fallbeispiele

Fallbeispiele zum Erdstrahlenschutz

Im Jahre 1999 hat man die Betten auf meinen Rat hin umgestellt. Ich weiß noch genau, dass an dem Bettplatz des Mannes sich eine Verwerfung mit Currykreuz befand. Ich habe damals diese Stelle als typischen Krebspunkt eingestuft und das auch deutlich gesagt!  Jetzt erzählt mir die Nachbarin, was diese Frau vor einigen Jahren zu ihr gesagt hat: "Ach der Schweikardt mit seiner Bettumstellerei - jetzt habe ich einen Rutengänger gefunden, der Erdstrahlenschutz verkauft" - den hätte sie sich für 3000 € gekauft und nach den "Vorschriften" des Rutenmannes platziert - und dann die Betten wieder auf den ursprünglichen Platz zurückgestellt! Heute hat der Ehemann (Anfang Vierzig) Krebs - wie damals von mir vorausgesehen - und das trotz dem teurem "Erdstrahlenschutz"!

Das noch:

Bei einer Frau von circa 60 Jahren verlief eine Verwerfung quer über den Oberkörper. Auf der Höhe der Brust befand sich zusätzlich noch eine Kreuzung, die sich stark auf die linke Körperseite konzentrierte. Nach der Frage an die Dame, was es an der Stelle schon für Krankheiten gäbe, bekam ich die vermutete Antwort: „Brusttumor auf der linken Seite." Also genau dort, wo ich es erwartete hatte! Der Ehemann fragte mich verwundert: „Wie kann das sein, dass Sie die genaue Stelle finden, obwohl wir vor zehn Jahren eine Abschirmung für unser Bett gekauft haben." Er erzählte dann weiter, dass der Rutenmann damals gesagt hätte, es verliefe eine Wasserader durch das Bett seiner Frau, aber das könne man mit der Matte gut abschirmen. Das Ehepaar erkannte jetzt: "Die Matte kann doch nichts taugen", so ihre Worte," sonst dürfte erstens hier keine Erkrankung sein und zweitens dürften Sie die Stelle gar nicht finden."

Eine weitere Abschirmungs-Geschichte

Diese Geschichte wundert nicht nur mich, sondern auch den betreffenden Kunden selber.

Ein Facharzt, in dessen Familie ich vor 5 Jahren zwei Personen mit meiner Arbeit helfen konnte, bat mich erneut um eine Hausbegehung in seiner neuen Wohnung, in die er meiner Meinung nach erst gerade eingezogen war. Dort fand ich das Bett in der Mitte des Schlafzimmers an. Ich wollte mich schon freudig darüber auslassen und sagte: "Sie haben wohl schon selber gespürt, dass da, wo die Betten normalerweise stehen würden, eine schlimme Störzone verläuft. Herr Doktor, fragen Sie mal nach, ob es an dieser Bettstelle schon mal ernsthafte Erkrankungen im Unterbauchbereich gegeben hat."  Ich fügte hinzu,  dass er ganz richtig gehandelt hatte, indem er das Bett nicht in diese vom Architekten vorgesehene Fläche gestellt hatte. Er lächelte etwas gedrückt und sagte: "Ich habe einen Tumor genau an der Stelle, die Sie mir eben zeigten. Morgen gehe ich in die Klinik."

"Sie?" wunderte ich mich, "Sie wohnen doch erst ein paar Tage hier?" "Nein", erwiderte er, „ich wohne schon vier Jahre in dieser Wohnung." Er erzählte mir, dass er bei einem Seminar teilgenommen hatte, bei dem Erdstrahlenabschirmungen empfohlen worden waren. Die hätte er sich gekauft und gedacht, dass es dann egal sei, wo das Bett stehe und er hatte das Bett einfach aufgestellt, ohne viel nachzudenken.

Erst als er die Diagnose bekam, stellte er sein Bett auf eine andere Stelle. Er meinte, dass es ihm damals nicht darum ginge, mein Rutengänger-Honorar einzusparen. Nein, er hatte einfach gedacht, es sei gut so und er habe mich, den Rutengänger, einfach vergessen.

Diese beiden Geschichten stehen für circa 150 gleichartige Situationen.

Wenn ein Rutengänger den Ernst der Sache einmal richtig begriffen hat, erkennt er, welche Verantwortung er überhaupt hat. Er versteht dann den Leichtsinn, wenn man in "Krebsbetten" nur eine Matte legt und auf die Umstellung der Betten auf den "Guten Platz" verzichtet.

• Natürlich bin ich auch nicht mit der Erkenntnis "Abschirmen geht nicht" auf die Welt gekommen. In meiner Anfangszeit als Rutenmann konnte ich die ganze Sache auch noch nicht übersehen und habe versucht, mit Neutralisationen zu experimentieren. Schlimmer noch, ich war sogar von den Herstellern dieser Superdinger verlockt gewesen und habe selber eine geraume Zeit diese Sachen verwendet und meinen Kunden gelegentlich empfohlen. Somit bin ich in Kontakt mit mehreren Produkten gekommen. Heute weiß ich, dass es so zirka 200 verschiedene Systeme gibt. Zudem kenne ich nahezu alle Herstellungsverfahren und Produktgeheimnisse der sogenannten Neutralisations-, Harmonisier- und Abschirmungsartikel. Aber ich erlebe oft wie wirkungslos die Maßnahmen sind.

Während meines Rutengängereinstiegs mit den Matten habe ich schnell gesehen wie alles nur ums Geschäftemachen ging. Einmal ein großer pseudowissenschaftlicher Wirbel, ein anderes Mal eine goldene Prüfplakette und was es sonst noch alles gibt. Meistens nur um dem Kunden zu imponieren und damit Kommerz zu machen.

Heute sehe ich die Zeit von damals als eine Zeit der Orientierung und denke, dass man auch die Schattenseiten sehen muss, um den Weg für sich selber zu erkennen. Im Laufe der Zeit, und ermuntert von ernsthaften Medizinern die sich der Wirkung der sogenannten Erdstrahlen bewusst sind, bin ich zu einem Verfechter des "Guten Platzes" geworden. Wenn in Fernsehsendungen, in Zeitungen und Illustrierten über mich berichtet wurde und ich meine Erfahrungen erzählen konnte, stemmte ich mich immer gegen die Praktiken der Verkaufsorganisationen.